Wittmar… helau!
Traditionell wurde am Freitag vor Rosenmontag in der KITa Assewind Fasching gefeiert.
Die Eingangshalle war mit Girlanden und Luftballons einladend geschmückt.
Gleich beim Eintreffen in der KiTa, erwartete die Kinder ein Fotoshooting in ihrem tollen Kostüm. Auch die Lesepatin Sabine Bothe kam zum Feiern als Schneewittchen verkleidet (siehe Foto).
In der Fuchsgruppe hatten die Eltern aller Kinder ein wundervolles Büffet, dass sie gespendet haben, aufgebaut. Ein so tolles Frühstück verzauberte somit die Gaumen aller.
In der Löwengruppe, als Ruhebereich konzipiert, konnten sich die Kinder zurückziehen… dort konnten sie sich von Musik und Tanz beim „Würmer pusten“ oder „Fangbecher basteln“ erholen.
Nach dem Frühstück trafen sich alle „Assewindler“ – ob klein oder groß – um ihre Kostüme zu präsentieren. Danach wurde bei Musik getanzt und so manche Polonaise veranstaltet.
Pünktlich zum Faschingsumzug, der durch mehrere Straßen führte, trafen Eltern und Großeltern zum Begleiten ihrer Kinder ein. „Zugfertig“ mit Bollerwagen voller Kamelle und Musik aus der Bluetooth-Box ging es dann los. An bestimmten Haltepunkten wurde dann noch ein gemeinsames Faschingslied gesungen, ein „Wittmar-helau“ ertönte und „Bonbonregen“ prasselte auf die Kinder nieder.
Zum Abschluss der Veranstaltung waren noch alle Beteiligten zum „Reste-Essen“ des Faschingsbüffets (Überbleibsel vom morgendlichen Büffet) in die „Alte Bank“ eingeladen.
Mit Dankesworten verabschiedeten sich viele an diesem Tag und gingen mit guter Laune und Vorfreude fürs kommende Jahr ein wenig müde nach Hause.
Traditionell startete das Laternenfest der Kita Assewind in der St. Barbara Kirche zu Wittmar - seit 30 Jahren besteht diese Kooperation zwischen der kommunalen Kindertagesstätte mit der Kirchengemeinde vor Ort. Frau Pfarrerin Duesberg und Kita- Leitung Birgit Härder begrüßten Kinder, Eltern und Gäste. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Kommentar der Pfarrerin: "wie am heiligen Abend!"
Thema des Gottesdienstes war die Geschichte "wir feiern das St. Martins fest mit Emma und Paul" als Kamishibai- Theater. Musikalisch wurde der Gottesdienst an der Orgel und mit Gitarren von Moritz und Haschi Wendt begleitet.
Vor dem Feuerwehrgerätehaus wartete nach dem Gottesdienst die örtliche Feuerwehr zur Absicherung des Umzuges. Auch "unser Spielmannszug" bestehend aus ehemaligen Kindergartenkindern und inzwischen jetzigen Kindergarteneltern stand auch abmarschbereit. Alle Musikanten hatten sich mit Lichterketten geschmückt - ein toller Anblick!
Mit Blaulicht, Musik und ganz viel Lichterglanz der selbstgebastelten Laternen setzte sich der Umzug durch die Dunkelheit in Bewegung. Viele, ca. 250 Personen, waren gekommen - eine Menschenschlange schien kein Ende zu nehmen.
Das Outdoor- Laternenfest konnte dann - dank der Straßensperrung - am Dorftreff der "alten Bank" fortgesetzt werden. Dort wartete schon der Bürgermeister Jens Pielok, um alle zu begrüßen und dem Fest einen guten Verlauf zu wünschen und dem Team Assewind für das große Engagement zu danken. Auch er war erstaunt über die große Resonanz und Anteilnahme.
Die Kinder der KiTa Assewind hatten Aufstellung genommen, um mit leuchtenden Knicklichtern den Tanz "dreh dich Laterne, dreh dich um" vorzuführen. Im Anschluss daran bot der Spielmannszug noch 2 Darbietungen, die mit großem Applaus belohnt wurden.
Der engagierte Förderverein Assewind hatte wieder einmal seinen Grillstand aufgebaut. Ein Dank wurde für Eltern, die Brezeln und Feuerholz gespendet haben, ausgesprochen. Des Weiteren bot das Team Assewind noch Waffeln, kalte Getränke und Punsch zum Verzehr an.
Mit großer Freude unterstützte auch die Freiwilligenagentur zum wiederholten Male die KiTa Assewind, indem sie einen Basteltisch anboten und über den Feuerkörben mit den Kindern Stockbrot gebacken haben.
Den 4 tollen Damen auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön.
Alle waren sich einig: ein gelungenes Fest mit Wiederholungscharakter:
Ja, es war Laternenfest ganz hell ward's in der Welt.
Alle Laternen leuchteten hell, wie Sterne am Himmelszelt!